
Der Förderverein Büttgener Brunnenlandschaft ist für sein langjähriges Engagement mit dem Heimatpreis 2025 der Stadt Kaarst ausgezeichnet worden. Die vom Land NRW unterstützte Auszeichnung würdigt, "dass es sich der Verein nicht nur zur Aufgabe gemacht hat, eine der bedeutendsten Kulturlandschaften von Büttgen zu erhalten, sondern auch in herausragender Weise dazu beigetragen hat, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Ort zu stärken", heißt es in der offiziellen Begründung zur Preisvergabe. Die Entscheidung über den jährlichen Preisträger trifft der Stadtrat aus einer Reihe von Vorschlägen aus der Bevölkerung.
Der Heimatpreis wurde zum Tag des Ehrenamts im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus Kaarst an Vertreter des Fördervereins verliehen. Bürgermeister Christian Horn-Heinemann erinnerte in seiner Laudatio an die Hintergründe der Vereinsgründung im Jahr 2013 und erzählte aus eigener Erfahrung durch seine Kinder, wie sehr der Brunnen ein Anziehungspunkt für die Menschen ist. Er erinnerte außerdem an den vor einem Jahr verstorbenen Vorsitzenden Johannes Höhner, der als "Motor des Vereins" und treibende Kraft bezeichnete, was den Kern eines Ehrenamts auszeichnet.
In Vertretung für die neue Vorsitzende Mariele Heuchling dankte ihr Stellvertreter Frithjof Gerstner der Stadt Kaarst und dem Bürgermeister für die Auszeichnung. Obwohl das Ziel des Vereins mit dem Erhalt und der Pflege des Brunnens vor allem eine technische Aufgabe sei, so merke er, wie der Brunnenverein auch die Menschen zusammenbringt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt, eben durch den Brunnen als lebendigen Treffpunkt und das Brunnenfest als gesellschaftliches Ereignis.
Weitere Auszeichnungen
Im Rahmen der Feierstunde zum Tag des Ehrenamts wurden außerdem Mark Koll und die ehrenamtlichen Helfer des Jugendzentrums "Insel" mit der Ehrengabe der Stadt ausgezeichnet. Ein Auftritt der Darsteller des Kindermusicals „Jim Knopf und Die Wilde 13“, die Mark Koll aktuell auf die Bühne bringt, und musikalische Untermalung der Saxofonistin Britta Mölders rundeten den kleinen Festakt ab.

